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Ratgeber · Datenschutz

Datenschutz beim Währungsrechner: Ihre Eingaben

Ein Währungsrechner braucht weder Namen noch Konto. Dieser Ratgeber erklärt, was im Browser bleibt, was beim Laden der Kurse übertragen wird und was Sie selbst speichern können.

2 Min Lesezeit 517 Wörter 4 FAQs
Eike-Christian Ramcke
Eike-Christian Ramcke Geschäftsführer, inhaltlich Verantwortlicher (§ 18 Abs. 2 MStV)
Geprüft am

Eine berechtigte Frage vor dem ersten Klick

Wer unterwegs ausrechnet, was 250 Złoty in Euro sind, gibt eine Zahl ein, die etwas über die eigene Reisekasse verrät. Da liegt die Frage nahe, ob dieser Betrag irgendwo landet. Die kurze Antwort: Bei reisewaehrungsrechner.de wird der Betrag in Ihrem Browser berechnet. Er wird nicht an uns übertragen und nicht mit Ihrer Person verknüpft. Die längere Antwort unterscheidet drei Vorgänge.

1. Die Umrechnung läuft bei Ihnen

Die Umrechnung ist eine Multiplikation: Betrag mal Wechselkurs. Sie läuft als Programmcode in Ihrem Browser, auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop. Auch der Gebührenvergleich und der Spickzettel entstehen dort. Dafür braucht kein Server Ihre Zahlen. Es gibt keine Historie Ihrer Umrechnungen, kein Protokoll und keine Liste, die irgendwo wächst.

2. Der Abruf der Kurse

Damit der Rechner den aktuellen Kurs kennt, ruft Ihr Browser beim Öffnen der Seite die Euro-Referenzkurse der EZB über den Dienst frankfurter.dev ab. Die Anfrage lautet sinngemäß: Wie stehen die Währungen zum Euro? Sie enthält weder Ihren Betrag noch Ihre Gebühren. Der Dienst wird über Cloudflare ausgeliefert. Technisch bedingt sehen Dienst und Cloudflare dabei Ihre IP-Adresse, wie bei jeder Verbindung im Internet. Cookies sendet der Rechner dabei nicht mit.

Wechselkurse sind öffentliche Marktinformationen und für alle gleich. Man kann sich den Abruf wie das Nachschlagen in einem öffentlichen Kursbuch vorstellen: Das Buch erfährt nicht, welche Summe Sie anschließend damit rechnen.

Wenn der Abruf nicht klappt, rechnet der Rechner mit dem Kurs-Schnappschuss, der beim Erstellen der Seite gespeichert wurde, und sagt das offen dazu. Dafür wird nichts über Sie übertragen.

3. Was Sie freiwillig speichern können

Standardmäßig speichert der Rechner nichts. Wenn Sie nicht jedes Mal Ihren Kartenaufschlag und Ihre Abhebegebühr neu eintragen möchten, können Sie im Abschnitt „Einstellungen merken“ einen Haken setzen. Dann legt Ihr Browser im Local Storage ab:

  • die gewählte Währung,
  • den Kartenaufschlag in Prozent,
  • die Abhebegebühr,
  • den Aufschlag der Wechselstube.

Den Betrag speichert er nie. Die Daten bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht an uns gesendet. Mit „Gespeicherte Einstellungen löschen“ oder durch Entfernen des Hakens verschwinden sie wieder. Weitere Angaben, etwa zur Werbung und zur Reichweitenmessung dieser Website, stehen in der Datenschutzerklärung.

Unterschied zu Banking-Apps

Eine Banking-App ist mit Ihrem Konto verbunden und muss wissen, wer Sie sind. Ein Währungsrechner rechnet dagegen nur mit Zahlen. Für ihn ist die 250 eine Zahl ohne Besitzer. Das ist der Grund, warum hier kaum personenbezogene Daten anfallen.

Datenminimierung als Bauprinzip

Die Datenschutz-Grundverordnung nennt in Artikel 5 den Grundsatz der Datenminimierung: Verarbeitet werden soll nur, was für den Zweck nötig ist. Für eine Umrechnung brauchen Sie keinen Namen, keine Mailadresse und keinen Standort. Deshalb gibt es kein Anmeldeformular und keine Speicherung auf einem Server. Dieser Ratgeber ist eine sachliche Erläuterung und keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall erhalten Sie bei einer fachkundigen Stelle.

Worauf es ankommt

Der Betrag, den Sie eintippen, bleibt in Ihrem Browser. Übertragen wird nur die Anfrage nach den öffentlichen Kursen, dabei sieht der Kursdienst Ihre IP-Adresse. Alles, was der Browser sich merkt, geschieht nur auf Ihren Wunsch und lässt sich mit einem Klick löschen.

FAQ

Häufige Fragen

Werden die Beträge, die ich eingebe, irgendwo gespeichert?

Nein. Beträge und Gebühren werden nur in Ihrem Browser berechnet und nicht an uns gesendet. Sie verschwinden, wenn Sie die Seite schließen oder neu laden. Nur wenn Sie im Rechner ausdrücklich das Merken von Währung und Gebühren anhaken, legt Ihr Browser diese Angaben auf Ihrem Gerät ab. Der Betrag gehört nie dazu.

Wird mein Betrag an den Kursdienst geschickt?

Nein. Der Browser fragt beim Kursdienst nur nach den aktuellen Euro-Referenzkursen. Welchen Betrag Sie anschließend umrechnen, erfährt der Dienst nicht. Technisch bedingt sieht er aber Ihre IP-Adresse, wie jeder Server, mit dem sich Ihr Browser verbindet.

Brauche ich ein Konto oder eine Anmeldung?

Nein. Der Rechner funktioniert ohne Registrierung.

Wie lösche ich gespeicherte Einstellungen?

Im Rechner unter „Einstellungen merken“ auf „Gespeicherte Einstellungen löschen“ klicken oder den Haken entfernen. Alternativ löschen Sie die Website-Daten in Ihrem Browser.

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Quellen

Worauf dieser Ratgeber sich stützt

Veröffentlicht · zuletzt geprüft
Verantwortlich: Eike-Christian Ramcke
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